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Geschichte: Opel Vivaro B

Der Opel Vivaro B (in Großbritannien Vauxhall Vivaro) feierte 2014 seine Premiere als Nachfolger des Vivaro A und setzte die Strategie im Bereich der mittelgroßen Transporter fort, die auf der Kooperation zwischen Opel und Renault basierte. Diese Generation ist historisch bedeutsam, da sie das letzte auf dem „Trafic“ basierende Kapitel des Vivaro darstellt: Obwohl er eine neue Karosserie, eine aktualisierte Kabine und eine an moderne Opel-PKW angepasste Designsprache erhielt, blieb der Vivaro B plattformtechnisch eng mit der dritten Generation des Renault Trafic verwandt, bevor die Modellreihe 2019 auf eine PSA/Stellantis-Architektur umgestellt wurde.

Opel Vivaro B: Produktionsaufteilung, neue 1.6 CDTI-Motoren

Vor dem Start bestätigten Opel/Vauxhall und Renault öffentlich die Produktionsplanung: Die Montage des Vivaro B war im britischen Luton verankert, während das Renault-Werk in Sandouville für die Trafic-Produktion sowie für die H2-Variante (Hochdach) des Vivaro ausgewählt wurde. Opels eigene historische Zusammenfassung der Vivaro-Reihe besagt, dass bis 2014 bereits 600.000 Einheiten vom Band gelaufen waren und die zweite Generation mit einem „fortschrittlichen neuen Diesel“ und erhöhter Funktionalität Premiere feierte. Praktisch hob Opel zwei neue Dieselantriebe als wichtigste mechanische Neuerung hervor: den 1.6 CDTI und den 1.6 CDTI BiTurbo, wobei das BiTurbo-System eine sequentielle Turboaufladung nutzt, um stärkere Fahrleistungen mit verbesserter Effizienz zu kombinieren. Die Vivaro B-Reihe wurde weiterhin in verschiedenen Karosserievarianten für den Arbeits- und Personentransport angeboten (einschließlich Kastenwagen- und Bus-Konfigurationen), wobei zwei Längen und zwei Dachhöhen den Kern des Werksangebots auf den europäischen Märkten bildeten.
Für eine separate technische Vertiefung in Abmessungen sowie Motor- und Versionstabellen verweisen wir auf die technischen Daten des Vivaro B. In der breiteren Geschichte des Opel Vivaro ist der Vivaro B die Übergangsgeneration: Er baute noch auf dem Fundament der Renault-Partnerschaft auf, wurde aber bereits während der Integration von Opel/Vauxhall in die Groupe PSA (abgeschlossen 2017) produziert, was den Wechsel zur EMP2-Plattform im Jahr 2019 und die Einführung des Vivaro C vorbereitete.
Opel Vivaro
 
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