Geschichte des Opel Vivaro ADer Opel Vivaro A (in Großbritannien als Vauxhall Vivaro verkauft) kam 2001 als moderner mittelgroßer Transporter von Opel und direktes Schwestermodell des Renault Trafic der zweiten Generation auf den Markt. Das Programm wurde im Rahmen der Ende der 1990er Jahre vereinbarten Kooperation zwischen Opel und Renault für leichte Nutzfahrzeuge entwickelt, wobei die Aufgaben zwischen den Partnern aufgeteilt wurden: Renault konzentrierte sich auf das Packaging und die Antriebe, während Opel die Verantwortung für die Fertigung übernahm. Von Beginn an war der Vivaro A so positioniert, dass er flottenfreundliche Praktikabilität mit einem eher PKW-orientierten Kabinenumfeld und Design kombinierte als viele direkte Konkurrenten in diesem Segment.![]() Opel Vivaro A: Debüt, Produktion und frühe AntriebsvariantenDer Vivaro A feierte seine Weltpremiere auf der Brussels Light Commercial Vehicle Show im Januar 2001. Die Produktion sowohl des Vivaro als auch des Schwestermodells Renault Trafic begann bei IBC Vehicles in Luton, England. Die Designer von Opel hoben das „Jumbo-Dach“ als prägendes Element hervor – seine gewölbte Kabinenpartie vergrößerte die Kopffreiheit und erleichterte das Ein- und Aussteigen. Opel präsentierte den Vivaro ausdrücklich als einen Transporter, bei dem das Design eine Aufmerksamkeit auf PKW-Niveau erhielt. Bei der Markteinführung Anfang 2001 war der Vivaro A frontgetrieben und bot zwei 1,9-Liter-Common-Rail-Diesel (80 PS und 100 PS) sowie einen 2,0-Liter-16-V-Benziner (120 PS) an; kurz darauf ergänzte ein 2,5-Liter-Common-Rail-Diesel (133 PS) das Sortiment. Während seiner Produktionszeit wurde das Modell immer wieder aktualisiert, unter anderem durch ein Facelift im Jahr 2006, bei dem die vorderen Blinker vom Stoßfänger in die Scheinwerfereinheiten verlegt wurden, sowie spätere Überarbeitungen der Kabinenausstattung. Der Vivaro A diente auch als Technologieträger: Das auf der IAA Nutzfahrzeuge 2010 vorgestellte Vivaro-e Concept gab einen Ausblick auf elektrifizierte Lieferwagen, wobei Opel eher eine Studie eines Elektro-Kastenwagens mit Reichweitenverlängerung als eine einfache Ausstattungsänderung beschrieb. |
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| Author: Paweł Kokot |
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