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Festsitzender Injektor beim Movano B 2.3 CDTI: Ausbau ohne Zylinderkopfschaden

Rußablagerungen um den Injektor wirken wie Klebstoff. Mit der Zeit sitzt das Bauteil so fest im Sitz, dass es sich nach dem Lösen des Halters nicht von Hand herausziehen lässt. Gewaltsames Herausreißen kann den Injektorkörper abbrechen oder den Sitz aus dem Zylinderkopf reißen. Die Reparatur kostet dann ein Vielfaches des Injektors. Das korrekte Verfahren erfordert einen am Injektorkörper verschraubten hydraulischen Injektorabzieher und Geduld. Nach vorherigem Einweichen des Sitzes mit Kriechöl wird der Injektor schrittweise herausgezogen.

Was ist beim Einbau unbedingt zu erledigen?

Drei Arbeiten entscheiden darüber, ob das Problem wiederkehrt. Erstens muss der Sitz mit einem speziellen Injektorsitzfräser gereinigt werden, weil Rußreste das gleichmäßige Anliegen des neuen Rings verhindern. Zweitens werden ausschließlich neue Kupferdichtringe und O-Ringe montiert und der Halter nach Drehmoment und Winkel angezogen. Drittens müssen bei ersetzten oder instand gesetzten Injektoren deren IMA-Codes im Steuergerät gespeichert werden. Ohne Codierung läuft der Motor trotz mechanisch korrekter Montage unruhig und raucht. Außerdem ist die ursprüngliche Ursache zu ermitteln. Längerer Verbrennungsgasaustritt an einem verschlissenen Dichtring beschleunigt das Festbrennen. War zuvor Dieselgeruch im Innenraum wahrnehmbar, sollten daher die Dichtungen aller Injektoren und nicht nur des betroffenen ersetzt werden.

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